Sonntag, 30. Dezember 2012

Erste Ergebnisse

Zunächst möchte ich ein paar Ergebnisse vom Holzreparaturspachtel präsentieren. Hier kann man sehr schön das finale Ergebnis der Oberfläche erkennen. Es ist quasi mit Leim aufgeklebter Sand und wirkt auch recht realistisch.



Closeup eines Mediumbase vom Motor Platoon

Komplettes Motor Platoon der Briten
Dann habe ich zum ersten Mal mit Masking Tape gearbeitet. Hier kam auch meine neue Spray Out Dose für den Airbrush zum Einsatz. Meine stammt von Revell, da diese mit die günstigste Variante war und erfüllt bisher seinen Zweck sehr gut.

Spray Out Dose von Revell
Zunächst wurden die Miniaturen mit Grey Primer von Vallejo besprüht und anschließend mit einer Mischung von Dark Sand und Vallejo Thinner. Danach habe ich die oberen Kanten (also über den Reifen) mit Tamiya Masking Tape abgeklebt und anschließend die Reifen und die Radkästen mit Model Air Black besprüht. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden. An manchen Stellen muss man halt noch ein wenig nachbessern.




Lediglich beim 6pdr Portee hat sich bei der Seitenpanzerung die Farbe gelöst. Und das obwohl ich zunächst mit Primer und dann mit der Farbe aufgetragen habe. Hier war das Masking Tape wohl ein wenig zu fest angedrückt. Nun ja, das was wohl wieder Lehrgeld. 

Farbablösungen vom 6pdr Portee beim Abnehmen des Masking Tapes


Freitag, 28. Dezember 2012

Holzreparaturspachtel vs. Milliput



Gestern habe ich etwas neues ausprobiert. Inspiriert durch dieses Video von Flames of War habe ich in unseren Baumärkten etwas ähnliches gesucht und bin mit dem Holzreparatur Spachtel von Molto fündig geworden.


Molto Reparaturspachtel (für innen und außen) zur Reparatur größerer Risse und Löcher in Holz
Die Struktur der Masse hat bereits einen körnigen Effekt
Zunächst wurden bisher die Bases der Flames of War Miniaturen mit Milliput zur eigentlichen Medium Base angeschrägt. Anschließend habe ich das Medium Base mit Steinchen aus dem Baumarkt ein wenig aufgepeppt und danach mit verdünntem Leim feinen Vogelsand aufgetragen. Nach dem Trocknen des Leims habe ich das gesamte Base nochmal mit sehr verdünntem Leim bestrichen, damit die obersten Körnchen sich auch nicht mehr lösen. 

Klingt auswendig, ist es auch! Den ganze Aufwand für ein Base und ich musste immer erst warten, bis das Milliput getrocknet war. Allerdings war das Ergebnis gut und der Sand und die Steine bombenfest. 

Milliput Yellow Grey
Einige dieser Schritte erhoffte ich mir mit der Reparaturmasse ersparen zu können. Gesagt, getan. Das Ergebnis ist denke ich ausreichend als Basis für ein Base. Die Masse selbst ist allerdings recht widerspenstig im ersten Moment, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man ein ganzes Platoon in kurzer Zeit mit einem ansehnlichen Base ausstatten. 

Vor allem brauche ich jetzt nur noch diese Schritte:

  1. Miniaturen aufkleben
  2. Steine mit Holzleim auf die Base kleben
  3. Spachtelmasse auf dem Base verteilen
  4. Nach dem Trocknen die Kanten mit einem Sculpting Werkzeug ein wenig säubern. 

British Motor Platoon mit Holzreparaturspachtelmasse als Basegestaltung

Zudem möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich wieder ein wenig fleissig war ;)

Motor Platoon, Armoured Car Platoon, 6pdr Portees, Morris CWT15 Trucks

Samstag, 24. November 2012

Ford V8 von Charles Upham

Hier mein neustes Projekt für Flames of War: der Ford V8 von Charles Upham und ein paar Scouts. Bei den Modellen wurden neue Techniken angewandt und alte hoffentlich optimiert. Noch sind sie nicht komplett fertig, lediglich die Bases fehlen noch. Das werde ich in den nächsten Tagen sicherlich noch angehen.






Und hier jetzt die Scout Squadron..





Sonntag, 18. November 2012

Arbeitsplatz 2.0

Jetzt habe ich endlich einmal Zeit gefunden meinen Arbeitsplatz zu organisieren. Die Zettelwirtschaft und das ganze Sammelsorium ist irgendwie auf Dauer eher unpraktisch. Daher hab ich die Freizeit investiert und mein Büro neu strukturiert und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Hier können neue Miniaturen zum Leben erwachen.

Die neue Malstation, welche mein Vater nach meinen Vorgaben gebaut hat.

Das Inlay meiner Malkiste, welche ich für den täglichen Gebrauch sinnvoll zweckentfremdet habe.

Der Arbeitsplatz in der Übersicht.

Meine neues Spielzeug: Der Airbrush Kompressor inkl. Druckregulierer und Wasserabscheider. 

Ikea und Hellweg haben Ordnung in die Bitz gebracht.
Natürlich habe ich den Airbrush auch direkt mal ausprobiert. Das erste Ergebnis kann man auch bereits bewundern. Ich habe mit den AK Interactive Airbrushfarben eine Grundierung versucht.

British Humber mit Airbrush grundiert
Damit die Techniken auch ein wenig Übung finden habe ich mit meiner Tochter zusammen ein paar Schablonen gebastelt und zusammen ein Bild entworfen ;). Für den ersten laienhaften Versuch doch recht ansehnlich, oder?

Schablonen und damit verbundene Maskierungsübungen

Erste Versuche mit Punkten, Linien und Fadeeffekten.

Sonntag, 21. Oktober 2012

British Army for North Africa

Heute möchte ich euch die bisher fertiggestellten Miniaturen meiner Briten für Nord Afrika vorstellen. Die Fotos wurden mit keiner teuren Kamera geschossen, vermitteln aber vielleicht dennoch einen Eindruck meiner bisherigen Arbeiten nach 6 Jahren Abstinenz.

Motor Company (im Aufbau)

Motor Company HQ

Motor Platoon mit Heavy Machine Guns

Moto Company HQ, Heavy Machine Guns,
British Crusder, British Shermans, 15CWT Transport

Mission Objective, stand wohl schon länger
in der Wildnis ;)

15CWT Transports für Motor Company

Doppelseitiges Klebeband und der Korken

Sicherlich hat man hiervon schon viele Varianten gesehen, aber ich denke ein kleiner Hinweis auf diese Methode kann sicherlich nicht schaden. Gerade bei Flames of War sind die Miniaturen ja nicht wirklich groß und so ist man vermutlich froh einen festen Griff bei den Miniaturen zu haben. Hier daher mein Hinweis: Doppelseitiges Klebeband und ein Korken.

Den Korken einfach ein wenig an der Oberfläche gerade schneiden und dann mit doppelseitigem Klebeband die Miniatur darauf befestigen. Es klebt nicht so start, als dass man die Miniatur nicht mehr davon abbekommt. Man kann die Figur zumindest komfortabel festhalten und auch schön in der Hand drehen, um an alle wichtigen Stellen zu gelangen.


Montag, 8. Oktober 2012

Vergleich der Farben

Ich habe jetzt meine ersten drei Infantry Bases gestaltet und wage einen Vergleich der neuen Farben mit den alten Farben.

Das Base ganz links habe ich zuletzt bemalt. Hier wurden die neue Hautfarbe, das neue Flesh Wash und das neue Black Wash verwendet.

Die Bases habe ich jetzt noch mit ein wenig Büschen und Gras ergänzt, so dass sie nicht mehr so langweilig einfarbig wirken. Es ist ein sehr schöner Kontrast.




Sonntag, 7. Oktober 2012

Vallejo Game Color Wash

Gestern kam meine Lieferung mit den neuen Farben für meine Flames of War Miniaturen. Ich habe dann direkt mal bei einem Base die Washs von Vallejo ausprobiert und ich muss sagen: ich bin begeistert. Aktuell habe ich noch keine Bilder gemacht, aber die Übergänge sind weicher und speziell die Farbe der Haut kommt schöner heraus.

Details folgen in den nächsten Tagen.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Erste Infantrie erblickt das Licht in Nord Afrika

Das erste Base des Headquaters meiner Briten für Nord Afrika hat sein Tageslicht erblickt. Es ist der erste Prototyp, d.h. ich habe mit den Farben und deren Kombination ein wenig probiert. Allerdings finde ich, das es schon ein gutes Ergebnis ist.

Verwendet wurde folgende Farben:

  • Desert Sand (Model Color Grundierung)
  • Dark Sand (Model Color)
  • Iraqui Sand (Model Color)
  • Gunmetal Metal (Game Color)
  • Coal Black (Game Color)
  • Dwarf Flesh (Game Color)
  • Black Ink (Games Workshop)
  • Flesh Wash (Games Workshop)
  • Ivory (Model Color)
  • Bone White (Game Color)
  • Krusks Earth (AK Interactive)



Ich habe gemerkt, das ich von den Washs von AK Interactive mittlerweile sehr verwöhnt bin. Die Games Workshop Inks verlaufen nicht so schön wie die von AK Interactive. Bei den Uniformen möchte ich kein braunes Wash nehmen, sondern mittels der schwarzen Farbe einen Kontrast zu den Fahrzeugen schaffen. 

Daher hab ich mich mal umgeschaut und heute beim Sockelshop ein wenig Vallejo Material eingekauft. Unter anderem die Washs für 'Schwarz' und 'Haut'. Mal sehen ob die besser gefallen. Des Weiteren hat mir das Dwarf Flesh für die Haut nicht so sehr gefallen. Daher habe ich jetzt mal das von Battlefront empfohlene Model Color Segment mitbestellt und bin gespannt, ob ich damit einfacher zum Ziel kommen kann bzw. schönere Ergebnisse erziele. 

Auf dem großen weißen Stein hab ich vier verschiedene Farben gebrusht, aber irgendwie kommt das auf den Bildern nicht so rüber. Mit einer einzelnen Lampe werden die Bilder leider auch nicht so schön. Wenn ich den Halter für die zweite Lampe in einem der Umzugskartons im Keller finden sollte, werden die Bilder sicher wieder ein wenig besser ;). 

Montag, 1. Oktober 2012

British Crusader

Hier ein paar Bilder von meinen letzten Werken: den britischen Crusadern.

Ich habe bei einem der dreien einmal extreme Kratzer ausprobiert und bin mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden. Alles in allem schauen sie meiner Meinung nach sehr stimmig aus.